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Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses. Deutschland und Frankreich im langen 19. Jahrhundert/Poétique et politique du discours historique en Allemagne et en France (1789–1914)

Das lange 19. Jahrhundert zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg gilt als Zeitalter der Geschichte und des Nationalismus gleichermaßen. Sowohl die Geschichtswissenschaft als auch Literatur und Künste in den Blick nehmend, fragen die Beiträge des Bandes nach den Poetiken des Geschichtsdiskurses, die Instrument, Träger oder Voraussetzung der nationalen Perspektivierung waren. Wie korrelierten die Poetiken des Geschichtsdiskurses mit den Rhetoriken der Nation und ihren politischen Implikationen?

Untersucht werden deutschsprachige und französische Beispiele von Büchner bis Zola, von Michelet bis Karl May: In welchem Maße ähneln sich die Poetiken von Geschichte und Nation auf beiden Seiten des Rheins, obwohl sich Deutsche und Franzosen meist als Feinde wahrnahmen? Zwei Beiträge über die damalige bzw. die zeitgenössische Geschichtsphilosophie (Nietzsche und Hayden White) runden den Band ab.

Cette publication est issue du programme formation-recherche Poétique du récit historique

Élisabeth Décultot (Hg.), Daniel Fulda (Hg.), Christian Helmreich (Hg.)    
Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses. Deutschland und Frankreich im langen 19. Jahrhundert/Poétique et politique du discours historique en Allemagne et en France (1789–1914)
Heidelberg, Winter Verlag, 2018
ISBN: 978-3-8253-6639-1