Netzwerk und Partnerschaften

DAS CIERA IST EIN NETZWERK AUS NETZWERKEN in frankreich, deutschland und darüber hinaus

Das CIERA vereint über 2000 Forschende und Lehrende sowie 400 Promovierende und Studierende, die innerhalb des deutsch-französischen Bereichs tätig sind. Sie decken die gesamten Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften ab und sind hauptsächlich in Frankreich und Deutschland ansässig.

carte ciera

12 MITGLIEDSINSTITUTIONEN

Das CIERA lebt von den Synergieeffekten seiner 12 Mitgliedsinstitutionen, unter denen sich sich die renommiertesten französischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen finden, die sich auf die Regionen Île de France, Rhône-Alpes und Grand-Est verteilen :

ÎLE-DE-FRANCE

RHÔNE-ALPES

GRAND EST

Dank der Netzwerkstruktur des CIERA profitieren die Mitgliedsinstitutionen von ihrem gegenseitigen Austausch und können auf diese Weise die deutsch-orientierte Lehre und Forschung ihrer Einrichtungen erweitern und vertiefen. Diese Art der Zusammenarbeit ermöglicht es ihnen, neue Partnerschaften zu schließen.

DAAD-AUSLANDSZENTREN FÜR DEUTSCHLAND- UND EUROPASTUDIEN

Die Integration in das weltweite Netzwerk der DAAD-Zentren für Deutschland- und Europastudien ermöglicht dem CIERA, seine Partnerschaften zu internationalisieren. Die im CIERA registrierten Forschenden profitieren von den weltweiten Programmen der DAAD-Zentren, die den Zugang zu einer fundierten, internationalen Gestaltung der Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften bieten.

Brasilien Porto AlegreKanada Toronto, Montreal │China Peking │Südkorea Seoul │USA BerkeleyCambridgeMadisonMinneapolis, Waltham, Washington │Frankreich ParisIsrael Haifa, Jerusalem │Japan TokioNiederlande AmsterdamPoloen Breslau │Vereinigtes Königreich Cambridge, Birmingham │Russland Sankt-Petersburg

DEUTSCH-FRANZÖSISCHE PARTNERSCHAFTEN

Darüber hinaus bietet das CIERA die Möglichkeit, Kooperationen mit deutschen Einrichtungen einzugehen. Es arbeitet eng mit anderen Institutionen zusammen, die den deutsch-französischen Austausch in den Geistes- und Sozialwissenschaften fördern. Dazu gehören das Centre Marc Bloch (Berlin), das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (Paris), die Deutsch-Französische Hochschule (Saarbrücken), das Deutsche Historische Institut (Paris), das Heinrich-Heine-Haus in der Pariser Cité universitaire internationale, das Institut Franco-allemand de Sciences Historiques et sociales (IFRA-SHS) (Frankfurt am Main), das Netzwerk der Goethe-Institute und viele andere mehr.

Über uns

EIN INTERDISZIPLINÄRES, deutsch-französisches UND INTERNATIONALES FORSCHUNGSNETZWERK

Das Centre Interdisciplinaire d’études et de Recherches sur l’Allemagne (CIERA) ist eine öffentliche Interessenvereinigung (groupement d’intérêt public – GIP) mit Sitz in Paris, zu der sich zwölf der renommiertesten französischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen haben. Es ist in der Maison de la recherche der Universität Sorbonne untergebracht und wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), seinen 12 Mitgliedsinstitutionen sowie dem französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung (MESRI) gefördert.

UNSER PROGRAMM IM RAHMEN DER DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN FORSCHUNG

Das CIERA richtet sich an alle Nachwuchsforschende ab dem Master sowie an erfahrene Forschende, die an Themen zu Deutschland in den Geistes- und Sozialwissenschaften arbeiten oder sich mit Fragestellungen befassen, die mit dem deutschsprachigen Raum in Verbindung stehen.

Wenden Sie sich an uns, auch wenn Sie keine Germanisten sind und Ihre Arbeit nicht ausschließlich mit Deutschland zu tun hat!

Das CIERA bietet ein umfangreiches und innovatives Programm zur Unterstützung und Strukturierung der deutsch-französischen Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften:

UNSER LEITSATZ: „ÜBER GRENZEN HINAUSDENKEN“

Das CIERA ermöglicht es, akademische und fachspezifische Grenzen im deutsch-französischen Raum zu überdenken und zu überschreiten.
Die Geistes- und Sozialwissenschaften in einem globalen Umfeld zu verankern, bedeutet mehr als ausschließlich Englisch zu sprechen. In erster Linie gilt es zu begreifen, wie wissenschaftlicher Diskurs selbst funktioniert, der zwar immer in einen bestimmten Kontext eingebettet ist, aber trotzdem universal verständlich sein muss. Wir sind der Überzeugung, dass gründliches Arbeiten mit und auf fremdem Boden, mit andersartigen wissenschaftlichen Traditionen und Auffassungen von Konzepten, Methoden und Disziplinen die beste Art und Weise ist, sich einen distanzierten Blick auf sich selbst zu verschaffen und tatsächlich auf internationaler Ebene tätig zu werden.

Aufgrund der großen Nähe, aber auch der großen Unterschiede – nicht zuletzt ihrer wissenschaftlichen Traditionen – bieten Deutschland und Frankreich ein außergewöhnliches Laboratorium, um die Internationalisierung als kontinuierlichen Denkanstoß zu verstehen.

Das CIERA eröffnet somit nicht nur den Zugang zu deutsch-französischer Kooperation in den Geistes- und Sozialwissenschaften, sondern auch zu Interdisziplinarität und einem besseren Verständnis der wissenschaftlichen Diskurse – auf diese Weise lädt es schließlich zu einer Reise zu sich selbst ein.

Entstehungsgeschichte

Die Gründung des CIERA beruht auf einer politischen Entscheidung auf höchster Ebene.

Im Bereich der deutsch-französischen Zusammenarbeit ist dies oft der Fall – und gerade durch diesen besonderen institutionellen Einsatz konnte das CIERA zu einem außerordentlichen Ort internationaler Zusammenarbeit werden.
Im September 1997 unterzeichneten die französischen und deutschen Staats- und Regierungschefs in Weimar eine Erklärung, die zu der Gründung eines Zusammenschlusses aufrief. Das Ziel war die Strukturierung und Internationalisierung der Ausbildungs- und Forschungsprogramme in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

„[D]as Verständnis für die aktuellen Entwicklungen im Partnerland [soll] vertieft werden. Diesem Ziel wird die bevorstehende Gründung eines Zentrums für Deutschlandstudien in Frankreich dienen, das fächerübergreifend künftige Deutschlandexperten ausbilden soll.“

In diesem Bewusstsein wurde im Dezember 2001 eine öffentliche Interessenvereinigung (groupement d’intérêt public – GIP) ins Leben gerufen: das Centre interdisciplinaire d'études et de recherches sur l'Allemagne (CIERA), das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), seinen 13 Mitgliedsinstitutionen und dem französischen Ministerium für Forschung (MESRI) gefördert wird.
Seitdem hat sich das CIERA weiterentwickelt. 2005 hat es seine aktuellen Räumlichkeiten in der Maison de la recherche der Universität Sorbonne bezogen. Zusätzliche Institutionen haben sich der Vereinigung der Mitgliedsinstitutionen angeschlossen, die heute dreizehn der renommiertesten französischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen einschließt. Auch wenn sich seine Programme ständig neuen Bedürfnissen anpassen, bleibt sein wesentliches Anliegen unverändert.

Sein großer Erfolg beruht zudem auf der Beständigkeit und dem Einfallsreichtum derjenigen, die maßgeblich zur Gründung und Konsolidierung des CIERA beigetragen haben: Michael Werner, sein Gründer und erster Direktor, René Lasserre, sein erster Präsident, und Nathalie Faure, seine Generalsekretärin. 2015 übergaben die beiden ersten den Staffelstab an Christophe Duhamelle, den derzeitigen Direktor, und Hélène Miard-Delacroix, die amtierende Präsidentin. Als freundschaftlichen Gruß an seine Gründerväter benannte das CIERA die Praktikumsstipendien „René-Lasserre-Stipendien“ und den Dissertationspreis „Michael-Werner-Preis“ nach ihnen.
Da es seinen Nutzen unter Beweis gestellt hat, erneuerten die Mitglieder des GIP 2015 ein weiteres Mal die Vereinbarung ihres Zusammenschlusses und auch der DAAD bekräftigte seine Unterstützung – die Geschichte des CIERA geht also weiter!

Ausbildung

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Flexible und konkrete Ausbildungsprogramme vom Master bis zum Postdoc

Das zentrale Ziel des fächerübergreifenden Programms des CIERA ist es, Studierende vom Master bis zum Postdoc zu begleiten, den Schlüssel für den erfolgreichen Abschluss einer Dissertation und den beruflichen Einstieg zu liefern und diesen Weg in einen internationalen Horizont einzugliedern.

Außerhalb des gewöhnlichen Rahmens bietet das CIERA eine andere Herangehensweise zum Erlernen wissenschaftlicher Forschung, wissenschaftlicher Kommunikation und wissenschaftlicher Kooperation.

Für alle Veranstaltungen, die im Rahmen seines Programms angeboten werden, bemüht sich das CIERA im Rahmen seiner Möglichkeiten die Fahrtkosten der Teilnehmer zu übernehmen.

Wenn Sie regelmäßig über das Programm des CIERA informiert werden und an seinen Veranstaltungen teilnehmen möchten, reicht eine unkomplizierte und kostenlose Registrierung.

Die Zeitschrift Trajectoires

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Trajectoires ist eine vom CIERA geförderte Zeitschrift, die seit 2007 gezielt deutsch- und französischsprachigen NachwuchswissenschaftlerInnen eine Veröffentlichungsplattform bietet. Ihr Ziel ist die Heraus- und Ausbildung einer jungen interdisziplinären Forschungsgeneration, die den Austausch zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften Deutschlands und Frankreichs vorantreibt.

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