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La « condition féminine »

Féminismes et mouvements de femmes aux XIXe–XXe siècles

Seit wenigen Jahren mehren sich die Stimmen, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland, die neue Impulse für eine Geschichte der Frauen im Zeitalter der Geschlechtergeschichte fordern. Zeitgleich bringen aktuelle Diskussionen das Thema
immer wieder auf die politische Agenda.

Das Deutsch-Französische Historikerkomitee (DFHK) macht es sich daher zur Aufgabe, nach den „conditions féminines“ in der westeuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zu fragen und legt den Schwerpunkt dabei auf eine transnationale Perspektive.

Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Frankreich, Italien und den USA diskutieren unter anderem die folgenden Themenkomplexe: Welche Faktoren prägten die Entwicklung der Frauenbewegungen und wie wirkten sich Kriegs- und
Friedenszeiten aus? Welche Rolle spielten nationalstaatliche Kontexte und transnationale Verflechtungen in den 1970er Jahren? Welche Katalysatoren und Hindernisse sind für die Veränderungen von Arbeits- und Ausbildungswelten entscheidend? Und wie lässt sich die Geschichte von „Gender“ als einer Forschungskategorie in Europa schreiben?

Mit Beiträgen von

Ute Gerhard, Anne-Laure
Briatte-Peters & Yannik Ripa,
Barbara Klaus-Cosca, Ursula
E. Koch, Françoise Thébaud,
Christina Stange-Fayos, Agathe
Bernier-Monod, Malte König,
Patrick Farges & Elissa Mailänder,
Ludivine Bantigny & Anne
Kwaschik, Monica Fioravanzo,
Gilles Leroux, Valérie Dubslaff,
Rachel Chrastil, Cornelia
Möser, Annkatrin Babbe &
Freia Hoffmann & Volker Timmermann,
Claudia Schweitzer,
Amélie Nuq, Françoise Berger,
Stefanie van de Kerkhof,
Dominique Herbet

Françoise Berger / Anne Kwaschik (Hg.)
La « condition féminine »
Feminismus und Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert /
Féminismes et mouvements de femmes aux XIXe–XXe siècles
Stuttgart, Franz Steiner Verlag, 2016
ISBN : 978-3-515-11395-3